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1. Warum suchen Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Beratungsstellen auf?

  • Es gibt viele Anlässe eine Beratungsstelle aufzusuchen. Hier sind einige Beispiele genannt:
  • Allgemeine Erziehungsfragen: Was mache ich wenn..., Fragen zur Entwicklung von Kindern, Fragen zu Kindergarten, Schule oder zur Entwicklung der Familie...
  • Entwicklungsauffälligkeiten in den Bereichen Wahrnehmung, Konzentration, Bewegung, Sprache...
  • Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. Ängstlichkeit, Einnässen, Aggressionen, soziales Verhalten, Schlafprobleme...
  • Schulprobleme: Leistungs- und Verhaltensfragen, soziale Konflikte in der Schule, Übergang von Schule zu Ausbildung ...
  • Gestaltung verschiedener Familienformen: Alleinerziehende, Adoptions- und Pflegefamilien, getrennt lebende Familien, Mehrgenerationenfamilien, neu zusammengesetzte Familien...
  • Familiäre Krisen: Konflikte in der Familie, chronische Erkrankungen, Trennung und Scheidung, neu zusammengesetzte Familien, Tod eines Familienmitglieds ...
  • Sorge- und Umgangsrechtsfragen: Beziehungen zwischen Eltern und Kindern vor, während und nach einer Trennung / Scheidung ...
  • Jugendalter und Ablösung vom Elternhaus: Konflikte zwischen Jugendlichen und Eltern, Verselbständigung, Partnerschaft, Sexualität, Selbstwertentwicklung, Identitätsfragen, Lebensplanung...
  • Gewalt, Mißbrauch und Mißhandlung: Sexueller Mißbrauch, Gewalt, Vernachlässigung gegenüber Kindern und Jugendlichen...
  • Binationale Familien und Familien ausländischer Herkunft: Fragen der Zugehörigkeit zu verschiedenen Kulturen in der Ehe und Familie, Fragen der Lebensplanung, Generationskonflikte ...
  • Sinnfragen: Glaubensfragen, Lebensentwürfe, Lebensentscheidungen, Wertekonflikte...

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2. Wie helfen die Beratungsstellen weiter und was bieten sie an?

  • Wir helfen individuell, vertraulich, unbürokratisch und kostenlos.
  • Wir orientieren uns an Ihren Anliegen und Möglichkeiten.

Zu unserem Angebot gehört:

  • Das orientierende Informations- und Beratungsgespräch
  • Beratung, Therapie, Anleitung und Begleitung für Einzelne, Paare, Eltern und Familien
  • Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung
  • Krisenintervention
  • Diagnostik
  • Kinder- und Jugendlichentherapie
  • Einbeziehung des sozialen Umfeldes
  • Gruppenangebote
  • Online-Beratung
  • Supervision für Fachkräfte im psychosozialen Bereich  
  • Sie können sich mit allen Fragen zur Erziehung und zum Familienleben an uns wenden. Wir freuen uns, wenn Sie uns frühzeitig in Anspruch nehmen und nicht erst dann, wenn "das Kind in den Brunnen gefallen" ist.
  • Übrigens: Zu uns kann jeder kommen, unabhängig von seiner Nationalität, Weltanschauung oder Religionszugehörigkeit.
  • Für Binationale Familien und Familien mit ausländischer Herkunft gibt es in Köln auch eine Internationale Familienberatung. Diese finden Sie unter www.beratung-in-koeln.de oder per mail: ifb.koeln@caritas-koeln.de

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3. Wer ist mein erster Ansprechpartner in der Beratungsstelle?

  • Wenn Sie anrufen, haben Sie am Telefon meist zuerst Kontakt mit einer Verwaltungsangestellten, die Ihre Anliegen entgegennimmt.
  • Wenn es die Zeit ermöglicht, können Sie auch unmittelbar mit einer Beraterin / einem Berater sprechen.
  • Manche Beratungsstellen bieten auch offene Sprechstunden an. Das bedeutet, dass Sie auch ohne vorherige Anmeldung zu einem ersten Gespräch zur Beratungsstelle kommen können. Bitte erkundigen Sie sich vor Ort danach.
  • Einige Beratungsstellen bieten auch offene Sprechstunden in Familienzentren und Schulen an.

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4. Wer ist meine Beraterin / mein Berater?

  • In den Beratungsstellen arbeitet ein Team aus Diplom-Psychologen, Diplom-Sozialpädagogen, Diplom-Sozialarbeitern und Diplom-Heilpädagogen.
  • Daneben sind manchmal auch Honorarkräfte mit speziellen Ausbildungen tätig.
  • Alle Mitarbeiter haben sich nach ihrer Grundausbildung in verschiedenen beraterischen und psychotherapeutischen Verfahren weitergebildet.

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5. Können sich Jugendliche und junge Erwachsene auch selbständig an eine Beratungsstelle wenden?

  • Ja, dies ist bei jeder der genannten Beratungsstellen möglich. Auf Wunsch kann die Beratung auch anonym erfolgen. Jugendlichen bieten wir, wenn möglich, sofort ein Gespräch an.
  • Für Jugendliche und junge Erwachsene in der Region Düsseldorf gibt es eine eigene Jugendberatungsstelle  www.jugendberatung-duesseldorf.de
  • Hier geht's zu unserer Jugendseite und zur Online-Beratung für Jugendliche

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6. Wie läuft die Beratung ab?

  • Sie entscheiden selber darüber, ob Sie eine Beratung in Anspruch nehmen möchten und wie lange sie dauern soll. 
  • Manchmal geht die Anregung, eine Beratungsstelle aufzusuchen, vom Kindergarten, der Schule, dem Jugendamt oder dem Familiengericht aus. Aber auch dann bleibt es Ihre Entscheidung, Kontakt zur Beratungsstelle aufzunehmen. 
  • Sie melden sich telefonisch oder persönlich (oder auch online) an. Es wird dann mit Ihnen ein erster Gesprächskontakt vereinbart. Dieses erste Gespräch dient der Klärung Ihrer Anliegen. In dringenden Fällen versuchen wir, Ihnen kurzfristig einen Termin für ein erstes Gespräch zu geben. Danach werden weitere Gespräche oder Hilfsangebote mit Ihnen vereinbart. Das Vorgehen der Beratungsstelle richtet sich nach den individuellen Anliegen der Ratsuchenden. Wir besprechen auch mit Ihnen, wer in die Beratung einbezogen werden soll (z.B. Erzieher / Lehrer / Arzt usw.). 
  • Die Gesamtzahl der Beratungsgespräche kann sehr unterschiedlich sein und richtet sich nach den Anliegen. Die Dauer reicht vom einmaligen Gespräch bis zur Begleitung, solange Sie diese benötigen. Auch die Abstände zwischen den Terminen werden individuell vereinbart. Sie bestimmen immer mit. 
  • Ein Beratungsgespräch dauert ca. eine Stunde. 
  • Wenn es sinnvoll ist, kombinieren wir verschiedene Hilfsangebote, also z.B. eine Elternberatung, ein Lehrergespräch, eine kindertherapeutische Hilfe oder eine gruppentherapeutische Maßnahme. Alles erfolgt in Absprache mit Ihnen. 
  • Wir beraten mit Ihnen, was für Sie und Ihre Familie hilfreich sein kann.

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7. Wie läuft ein Beratungsgespräch ab?

  • Sie nennen uns den Anlass und Ihr Anliegen. Wir entwickeln dann anhand ihrer Ziele mit Ihnen gemeinsam Lösungsmöglichkeiten, die zu ihrer Lebenssituation passen. Dabei helfen wir Ihnen, Ihre Stärken / Ressourcen zu erkennen und zu nutzen. 
  • Es kann sein, dass es sinnvoll ist andere Personen aus Ihrer Familie oder aus Ihrem Umfeld einzubeziehen. Auch darüber wird mit Ihnen gesprochen. 
  • Neben Einzelgesprächen, Eltern- und Familienberatungen gibt es auch Gruppenangebote. Dies alles erfolgt in Absprache mit Ihnen.
  • Wir unterliegen der Schweigepflicht. Was Sie uns mitteilen bleibt vertraulich. Versprochen.

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8. Was kostet die Beratung?

  • Die Beratung ist für Sie kostenlos.
  • Die Beratungsstellen werden von den Kreisen / Kommunen, dem Land NRW und der Katholischen Kirche finanziert.
  • Wenn Sie es wünschen, können Sie unsere Arbeit durch (steuerlich absetzbare) Spenden unterstützen.

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9. Wie gehen wir mit Ihren Daten um?

  • Wir unterliegen einer gesetzlichen Schweigepflicht.
  • Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass Informationen über die Beratung nur solange gespeichert werden dürfen, wie sie für die Hilfe erforderlich sind. Die Daten werden unter Verschluss gehalten.
  • Nach Abschluss der Beratung oder zu einem mit Ihnen vereinbarten Zeitpunkt werden die Daten gelöscht bzw. vernichtet. Wenn die Beratungsstelle über ihre Arbeit insgesamt berichtet, werden dazu nur anonymisierte Daten verwendet.

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10. Was sind die Rechtsgrundlagen der Beratung?

  • Die Rechtsgrundlagen der Beratung für Eltern. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) geregelt. Dies sind im Einzelnen:
  • Kinderschutz (§8)
  • Jugendarbeit / Jugendberatung (§11)
  • Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz (§14)
  • Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie (§ 16)
  • Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung (§17)
  • Beratung und Unterstützung bei der Personensorge (§18)
  • Hilfen zur Erziehung (§27)
  • Erziehungsberatung (§28)
  • Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche (§35a)
  • Hilfe für junge Volljährige (§ 41)
  • Das Kinder- und Jugendhilfegesetz möchte Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bei ihrer Entwicklung und ihren Aufgaben unterstützen. Weitere Informationen  www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/sgbviii/index.html

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11. Sonst noch was?

  • Die Adressen der Katholischen Beratungsstellen für Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Erzbistum Köln finden Sie, indem Sie am rechten Rand auf die Beratungsstelle in Ihrer Nähe klicken.
  • Auf der Homepage der jeweiligen örtlichen Beratungsstelle finden Sie unter der Rubrik "Regionet" weitere nützliche Adressen von sozialen, kirchlichen und medizinischen Diensten in der jeweiligen Region.
  • Im Serviceteil finden Sie ausserdem weitere nützliche Internet-Adressen, sowie ausführliche Literaturtipps für Eltern und Kinder.
  • Ein bundesweites Adressverzeichnis aller Erziehungs-, Familien- und Jugendberatungsstellen finden Sie auch im Internet unter: www.bke.de
  • oder www.dajeb.de
  • Sie können sich auch an Ihr örtliche Jugendamt wenden, wenn Sie die Adressen der Beratungsstellen in Ihrer Region bekommen wollen.
  • Natürlich beantworten wir Ihnen jederzeit weitere Fragen. Einen Ansprechpartner für Fragen rund um die Beratung finden Sie in jeder örtlichen Beratungsstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine e-mail.

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12. Können sich Erzieher / Lehrer / Fachkräfte der Jugendhilfe an die Beratungsstelle wenden?

  • Ja, wir sind für Sie Ansprechpartner für Fragen und Themen aus Ihren  Arbeitsfeldern und bieten Ihnen fachliche Beratung und Supervision an. Nähere Informationen finden Sie in der Rubrik Fachkräfte.

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